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Pressearchiv

 Presseberichte zu Großharthau:

Kleines ausgewähltes Archiv von Presseberichten zu Ereingnissen und Feierlichkeiten in unserem Ort und seinen Gemeindeteilen. Alle Artikel stammen aus regionalen Zeitungen oder dem Internet. Es gibt natürlih.

 
 
 
 
 
 
 

Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 15.08.2003
Notiert

Festgottesdienst leitet 775-Jahrfeier ein
Großharthau. Ein Festgottesdienst mit Pfarrer Christian Näcke aus Bischofswerda am Sonntag, dem 24. August, ist Auftakt der Feiern zur 775-Jahrfeier Großharthaus. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen. (SZ)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 22.08.2003
Tourismus

Kein Bett bleibt leer zu den Leinentagen
Im Allgemeinen weniger Gäste in Hotels und Pensionen rund um Bischofswerda
Im vergangenen Jahr die Auswirkungen der Flut, in diesem Jahr die Trockenheit: Hotel- und Pensionsbetreiber haben es mitunter nicht leicht, Gästen die Reize der Oberlausitz nahe zu bringen. Da ist gut dran, wer Besonderes bieten und auf Stammgäste zählen kann.
Familie Rüdiger aus Seeligstadt setzt auf Landurlaub mit Anspruch, zertifiziert durch das Gütesiegel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG). Das Großharthauer Hotel „Kyffhäuser“ bietet seinen Gästen Führungen durch den benachbarten Schlosspark und Kutschfahrten und wirbt mit seiner Nähe zur Landeshauptstadt, der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz. Wer sich hingegen für eine Mehrtagestour auf dem Oberlausitzer Bergweg entscheidet, übernachtet zumeist im Neukircher Hotel „Oberland“, der ersten Station des einwöchigen Angebotes „Wandern ohne Gepäck“. Denn das fährt der Wirt zum nächsten Hotel.
Drei Beispiele, wie sich Vermieter um Gäste bemühen. Wie andere Wirte, die wir fragten, ziehen sie für die laufende Urlaubssaison eine eher durchwachsene Bilanz. „Wir sind nicht unzufrieden, hatten aber im Sommer 2002 mehr Gäste“, sagt Isolde Russig, die Inhaberin des Großharthauer „Kyffhäuser“. Die Zurückhaltung sieht sie vor allem in der Hitzewelle begründet. Bis Juni sei das Hotel gut belegt gewesen, und auch ab September bis zum Jahresende gebe es schon viele Buchungen, auch dank der Verträge mit Busunternehmen. Zurzeit übernachten Geschäftsreisende, aber auch einige Urlauber im „Kyffhäuser“. Unter anderem durchs Internet und über Empfehlungen werden Gäste auf das Haus aufmerksam. Auch frühere Teilnehmer an Busreisen kommen als Individualtouristen wieder.
Mit „etwa so vielen Gästen wie im Vorjahr“ rechnet Evelin Hübner, die im Rammenauer Schaudorf eine Pension betreibt. Doch verglichen mit den 90er Jahren seien die Gästezahlen stark zurückgegangen. „Damals übernachteten viele Bauarbeiter bei uns. Heute sind es gelegentlich Vertreter, Arbeiter, Wochenend-Urlauber.“ Zu den Leinentagen ist die Pension ausgebucht. Auch Hochzeiten und Konzerte im Schloss wirken sich aus, denn Gäste von weiter her bleiben anschließend gern in Rammenau. Eine Erfahrung, die auch andere Vermieter im Dorf teilen.
„Bei uns gab es keinen Abbruch in den Gästezahlen, wir sind sehr zufrieden“, sagt Roswitha Pratsch aus Neukirch. Mit dem Streichelzoo und der Lage am Wald bietet die Pension gute Bedingungen für einen Urlaub mit Kindern. Es kommen sowohl Stammgäste als auch neue Besucher, die zumeist über die Mundpropaganda auf das Haus im Valtental aufmerksam wurden.
„Wenig Urlauber, dafür mehr Dienstreisende“ übernachten im Neukircher Hotel „Oberland“, sagt Hannelore Fickert. Zugpferd des Hauses in puncto Tourismus ist der in Neukirch beginnende Oberlausitzer Bergweg. 370 Gäste buchten in diesem Jahr bisher das Pauschalangebot und wanderten nach Zittau – etwa so viele wie in früheren Jahren, das Jahr 2002 ausgenommen, als es weniger waren, wohl bedingt durch Euro-Einführung und Hochwasser. Für den Herbst gibt es weitere Buchungen für den Bergweg.
„Es könnten mehr Gäste sein“, sagt Undine Rüdiger aus Seeligstadt. Ein Satz, den man auch von anderen Vermietern hört. Die Rüdigers haben in diesem Jahr das DLG-Gütesiegel erneut verteidigt. Sie setzen auf „individuellen Landurlaub“, der vor allem wegen der vielen Tiere auf dem Hof für Kinder zum Erlebnis werden soll. Die beiden Fereinwohnungen waren in diesem Jahr bisher an 65 Tagen belegt. Weitere Buchungen gibt es für September und Oktober.
Evelin Hübner betreibt auf der Schaudorfstraße in Rammenau eine Pension. Matthias Liewald (rechts) ist seit elf Jahren Stammgast in Rammenau. Der Geschäftsmann aus Thüringen findet den Weg zu Hübners immer, wenn er in der Region zu tun hat.Fotos: SZ/Uwe Soeder


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 23.08.2003
Notiert

Festgottesdienst leitet 775-Jahrfeier ein
Großharthau. Ein Festgottesdienst mit Pfarrer Christian Näcke anlässlich des 775-jährigen Bestehens Großharthaus beginnt am morgigen Sonntag, bereits um 9.30 Uhr, in der Kirche des Dorfes. Anschließend kann man den Kirchturm besteigen. Die nächsten Veranstaltungen sind am Mittwoch, 19 Uhr, die Einweihung des Kriegerdenkmals und 20 Uhr ein Konzert mit Posaunenchor, Chören und Solisten in der Großharthauer Kirche. Höhepunkt des Dorfjubiläums, das auch an das 100-jährige Bestehen der Schule, an 80 Jahre Feuerwehr und 75 Jahre Fußball im Ort, erinnert, ist das kommende Wochenende mit Ausstellungen, Volksfest, Markttreiben und viel Kultur. (SZ)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 25.08.2003
Notiert

Parkbrunnen wird feierlich eingeweiht
Großharthau. Nach rund zweimonatiger Bauzeit wird am kommenden Freitagabend der Springbrunnen im Großharthauer Schlosspark feierlich eingeweiht. Das Bauwerk entstand in Anlehnung an den in den 80er Jahren abgerissenen Brunnen, es ist allerdings rund ein Drittel kleiner als sein Vorgänger. Die Gemeinde Großharthau investierte 75 000 Euro in den Brunnen. 80 Prozent des Geldes gab das Amt für Ländliche Neuordnung dazu. (SZ/ir)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 26.08.2003

Nur noch fünf Klassen in Großharthau

Zwei Mittelschulen starten ohne fünfte Klassen ins neue Schuljahr
Zum ersten Mal hat gestern ein neues Schuljahr an der Mittelschule in Demitz-Thumitz ohne fünfte Klassen begonnen. „Man merkt’s nicht, es war ja bekannt“, sagt Franziska Kleinschmidt, die stellvertretende Schulleiterin. „Wir haben jetzt noch elf Klassen mit insgesamt etwa 255 Schülern.“ Ein Lehrer ist auf seinen eigenen Wunsch hin ans Gymnasium gewechselt, eine Lehrerin nach Gersdorf-Mörsdorf „abgeordnet“ worden. Durch das Fehlen der fünften Klassen entspannt sich allerdings die räumliche Situation der Demitzer Mittelschule. Bisher war auch das Hortgebäude für den Unterricht genutzt worden. Jetzt steht es wieder dem Hort zur Verfügung, so dass die Kinder dort nicht mehr alle Materialien wegräumen müssen. Dass es im nächsten Schuljahr wieder fünfte Klassen in Demitz-Thumitz gibt, hält Franziska Kleinschmidt für unwahrscheinlich. „In der jetzigen vierten Klasse sind auch weniger als 20 Kinder. Aber vielleicht kommen doch wieder Burkauer Schüler zu uns“, hofft sie. Besonders problematisch wäre es, würde die Schule ganz geschlossen. Schließlich haben manche Schüler aus dem Raum Burkau bereits vor zwei Jahren eine Schulschließung erlebt.
In Großharthau sind, wie schon in den beiden vergangenen Jahren, wieder keine fünften Klassen gebildet worden. „Die Eltern haben’s bedauert. Aber es ist nicht zu ändern“, sagt Schulleiterin Renate Walpert. Kompliziert sei es vor allem für Familien, wenn Geschwisterkinder an verschiedenen Schulen lernen. Acht der 15 Lehrer unterrichten außer in Großharthau noch an anderen Schulen, zum Beispiel in Königsbrück, Haselbachtal, Radeberg, Bautzen, Bretnig-Hauswalde und sogar Olbersdorf. „Wir haben jetzt noch rund 110 Schüler und fünf Klassen: eine achte, je zwei neunte und zehnte Klassen“, zählt Renate Walpert auf. (hko)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 27.08.2003
Notiert

Morgen Seniorenfest zum 100. Schuljubiläum
Großharthau. Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Mittelschule Großharthau gibt es morgen ein Fest für Senioren in der Gaststätte „Kyffhäuser“. Schüler und Lehrer der Grund- und Mittelschule wollen die Gäste zu einer unterhaltsamen und informativen Zeitreise durch die örtliche Schulgeschichte einladen. Die Veranstaltung beginnt 15 Uhr. (SZ)


Sächsische Zeitung (Politik/ Bevölkerung ), 28.08.2003
Förderdörfer

Letzte Urkunden für ein Auslauf-Programm
Dorfentwicklung soll weitergehen – auch nach 2006

Frohe Gesichter gestern im Amt für Ländliche Neuordnung in Kamenz. Bürgermeister, Gemeinderäte und Amtsleute prosteten sich gegenseitig viel Glück zu. Der Anlass: Die aktuellen Einsteiger ins Dorfentwicklungsprogramm erhielten ihre Urkunden. Auch ohne Minister-Handschlag war dies eine erfreuliche Sache. Schließlich läuft das ganze Förderprojekt jetzt aus.
23 Dörfer aus 15 Gemeinden im Regierungsbezirk Dresden sind quasi die letzten, „die den Fünfer im Lotto gezogen“ haben, wie am Rande verlautete. Ende 2006 ist Schluss. Die Dorfentwicklung freilich wird damit nicht enden. Amtsleiter Dr. Gerhard Schäfer: „Im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt wird bereits am Nachfolgeprogramm gebastelt.“ Schließlich seien die Sorgen im Ländlichen nicht geringer geworden. Schäfer: „Die Zuversicht sinkt zurzeit und damit die Investionsfreudigkeit.“ Dem soll die Dorfplanung entgegenwirken. Mit Infrastruktur, Innovation und Interaktion. Letzteres meint nicht nur den Dorfklub, sondern die Einbeziehung der Bürger in alle Fragen der Ortsentwicklung.
Seit 1992 wurde mit dem Programm sachsenweit eine Erfolgsgeschichte geschrieben: 1,7 Milliarden Euro an Fördermitteln stecken drin, womit Investitionen von etwa 3,5 Milliarden Euro möglich wurden. 1 700 Arbeitsplätze, 1 200 Kilometer neue Straße, 650 Kilometer Abwasserkanäle, 3 450 sanierte Gebäude oder 2 500 Gästebetten stehen auf der Habenseite. Zuletzt freilich versiegten wichtige Geldquellen vor allem im Privatbereich.
In dieser Hinsicht können zumindest die letzten Neueinsteiger ins Programm aufatmen: Die Umnutzung von Gebäuden fürs private Wohnen sollte durchaus Priorität erhalten, hieß es. Zumindest mal bis Ende 2006. Frohe Gesichter.

Letzte Förderdörfer
Im Regierungsbezirk Dresden hatten sich nochmals 116 Dörfer aus 54 Gemeinden für die letzte Runde im Dorfentwicklungsprogramm beworben.

23 Dörfer aus 15 Gemeinden haben es bis Ende 2006 geschafft. Es sind im Kreis:
Bautzen Großharthau, Baruth
(Malschwitz), Ringenhain
Meißen Naundorf, Oberlommatzsch, Wölkisch (alle Diera-Zehren)
NOL Weißkeißel, Trebus (Hähnichen)
Riesa-Großenhain Cunnersdorf (Ebersbach), Blochwitz (Weißig a. Raschütz)
Löbau-Zittau Oberseifersdorf (Mittelherwigsdorf)
Sächsische Schweiz Lohmen, Doberzeit (beide Lohmen), Gluto, Rathmannsdorf/Höhe, Plan, Wendischfähre, Zauke (alle Rathmannsdorf)
Weißeritz Borlas, Obercunnersdorf (beide Höckendorf), Pretzschendorf
Kamenz Crostwitz, Schmeckwitz (Räckelwitz)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 29.08.2003
Festwochende

Lebensmittelmarkt wäre das i-Tüpfelchen
Großharthau feiert mit Pauken und Trompeten sein 775-jähriges Bestehen / Neue Vorhaben stehen im Dorferneuerungsprogramm
Großharthau feiert: die erste urkundliche Erwähnung vor 775 Jahren, 100 Jahre Grundschule, 80 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 75 Jahre Fußballverein und das 30. Parkfest. Die SZ sprach mit Bürgermeister Jens Krauße (SPD) über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Dorfes.
Gespräch: Helga Koch

Wie lebt sichs in Großharthau?
Gut! Wir profitieren von der Nähe zu Dresden und Bischofswerda, wo viele Großharthauer arbeiten. Wer auf der B 6 durchs Dorf fährt, sieht nicht allzu viel. Aber in den Seitenstraßen offenbart sich manch Überraschendes, zum Beispiel unser Schlosspark, die Wesenitz, das nahe Masseneigebiet. Großharthau ist ein schönes Fleckchen Erde.

Also steht alles zum Besten?
Nein. Obwohl wir viele Geschäfte, Ärzte und Handwerker im Ort haben, fehlt uns ein Lebensmittelmarkt. Es ärgert mich gewaltig, dass jetzt wieder die Verhandlungen mit einer großen Lebensmittelkette gescheitert sind. Die Absage ist mit zu geringer Kaufkraft, zu wenig Einwohnern und der Zersiedlung der Gemeinde begründet worden. Außerdem hieß es, weil es hier noch nie einen größeren Lebensmittelmarkt gab, hätten sich andere Kaufgewohnheiten eingespielt. Dabei rollen täglich fast 10 000 Fahrzeuge auf der B 6 durchs Dorf, sicher würde mancher halten und einkaufen! Außer der Schuhfabrik fehlt uns Begro, in der Malzfabrik arbeiten nur noch eine Handvoll Leute. Alles in allem sind wohl 800, 900 Arbeitsplätze seit 1990 verloren gegangen. Wir sitzen auf zwei hässlichen, großen Müllhalden. Zum Glück gibts noch Agrarbetriebe.

Wie hat sich Großharthau seit der Wende verändert?
Es ist sehr viel gebaut worden, vor allem in den vergangenen zwei Jahren. Wir haben begonnen, die Trink- und Abwasserkanäle zu bauen. Obwohl die Preise vergleichsweise moderat sind, ist das wegen der Anschlussbeiträge für manche Bürger schmerzhaft. Wir haben gleichzeitig Straßen und Gehwege erneuert. Das 750 000 Euro teure Klärwerk ist im Bau, im November soll der Probebetrieb starten. Was an Fördermitteln nur irgend möglich war und ist, schöpfen wir aus. Außerdem sind seit 1990 rund 20 Eigenheime gebaut worden.

Und dann gibt es ja den wunderschönen Schlosspark…
…der unserer Gemeinde gehört, viel Arbeit kostet und den wir künftig mit dem Tourismusverband Oberlausitz-Niederschlesien ganz kräftig vermarkten wollen. Wir haben schon viel getan, zum Beispiel 800 Meter Volksparkstraße, Wege und die Beleuchtung erneuert. An der „Apfelscheune“ ist ein Parkplatz für 36 Autos entstanden; nebenan befinden sich der Jugendklub, Reithalle, Kegelbahn und Sportplatz, das neue Natura-Center. Wir sind stolz, dass nun endlich aus dem neuen Sandsteinbrunnen im Park wieder das Wasser sprudelt. Auch da haben wir Fördertöpfe angezapft, weil wir jetzt im Dorferneuerungsprogramm sind. Am Mittwoch haben wir die Urkunde in Kamenz bekommen.

Was bleibt in Zukunft zu tun?
In den nächsten zwei Jahren nehmen wir die Straße der Einheit in Angriff. Bis 2008/09 sollen das Trink- und Abwassernetz im Ort komplett neu sein. Gleich nach unserem Fest bauen wir den zweiten Parkplatz in der Nähe des Schlossparks für 30 Pkw. Das wird zu 75 Prozent vom Amt für Ländliche Neuordnung gefördert. Schön wär‘s, wenn wir auf dem Gelände der Schuhfabrik Gewerbe ansiedeln könnten, aber das gehört noch der Treuhandliegenschaftsgesellschaft. Natürlich hoffe ich, dass die Schule im Dorf bleibt und die Eltern mit uns mitziehen. Wir verhandeln mit der Kirche als möglichem freien Träger. Sonst schließt nächstes Jahr die Mittelschule.

Aber jetzt wird erst mal tüchtig gefeiert, oder?
Ich denke schon. Ich bin überzeugt, es wird ein tolles Fest. Das ganze Dorf ist ja zum Jubiläum in Bewegung. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, die Großharthauer haben in der 775-jährigen Gschichte des Ortes schon schwere Zeiten überstanden:. Dreimal hat die Pest gewütet. Ganz schlimm war‘s im Dreißigjährigen Krieg und zu Napoleons Zeiten. Heute hat Großharthau viele Stärken, aktive Vereine zum Beispiel. Nun wollen wir in die Zukunft schauen und unter anderem durch die Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Fadd-Domburi ein neues Kapitel in der Ortsgeschichte aufschlagen.


Sächsische Zeitung (Lokales Bautzen ), 01.09.2003
Malschwitz/Radibor
Baruth als eines der letzten Förderdörfer bestätigt

Sächsisches Dorfentwicklungsprogramm endet 2006
Baruth, Großharthau und Ringenhain sind die letzten drei Dörfer, die im Kreis Bautzen in das Dorfentwicklungsprogramm des Freistaates aufgenommen wurde. Jetzt gab es in Kamenz die Berufungsurkunden. Neue Anträge für die Folgejahre werden nicht mehr entgegengenommen.
Während der Malschwitzer Gemeinderat am Dienstag froh über die Mitteilung war, dass Baruth in das Förderprogramm aufgenommen wird, ist der Radiborer Bürgermeister Vinzenz Baberschke traurig, dass es keine Neuaufnahmen mehr geben wird. Diese Information erhielt er aus dem Amt für Ländliche Neuordnung Kamenz. Hintergrund ist, dass das Dorfentwicklungsprogramm im Jahr 2006 ausläuft. Da die Programmdörfer über mehrere Jahre Projekte gefördert bekommen, war dieses Jahr der letzte Antrag möglich. So bleiben zwar Milkel, Teicha und Brohna in der Gemeinde Radibor als Förderdorf bestehen, es wird aber kein weiterer Ort dazukommen. „Es ist zunächst einmal schade, denn durch diese Förderung sind viele Dinge möglich gewesen, die wir aus eigener Kraft nicht geschafft hätten“, sagte Baberschke auf der Gemeinderatssitzung am Mittwoch.
Dennoch müssen die Bürgermeister der nicht begünstigten Gemeinden nicht ganz enttäuscht sein. Im Schreiben des Amtes aus Kamenz steht auch, dass bereits an einem Nachfolgeprogramm für die Dorfentwicklung gearbeitet wird.


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 01.09.2003
Unterhaltung

Was für ein Trubel im Schlosspark Großharthau! Und was für Leute man hier am Sonntag treffen konnte! Prinz Günter Sizzo von Schwarzburg-Rudolstadt und seine Gemahlin Alexandra von Anhalt Dessau zum Beispiel gaben sich die Ehre. Das ehemalige Herrscherehepaar vom Ende des 19. Jahrhunderts wurde von Matthias und Gabriele Ziegenbalg dargestellt. Dank ihrer und der Hilfe vieler anderer wurden die Feierlichkeiten zum 775-jährigen Jubiläum Großharthaus, zu 100 Jahre Schule, 75 Jahre Fußball und 80 Jahre Feuerwehr im Dorf ein echter Höhepunkt.


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 02.09.2003
Ungarische Gäste überrascht von „riesigem Baugeschehen“

Gemeinden Großharthau und Fadd-Dombori wollen Partner werden
Zu den Ehrengästen des Festwochenendes in Großharthau gehörte eine 13-köpfige Delegation aus Ungarn. Die SZ sprach mit Anton Kocsner, der seit Jahren Bürgermeister von Fadd-Dombori ist.

Wie ist der Kontakt nach Großharthau zu Stande gekommen?
Zwischen dem Landkreis Bautzen und dem Komitat Tolna besteht schon länger eine Partnerschaft. Als Jens Krauße, der Bürgermeister von Großharthau, vor zwei Jahren in Ungarn Urlaub gemacht hat, war er dort und wir haben uns getroffen. Da haben wir uns überlegt, eventuell eine Partnerschaft einzugehen.

Und nun sind Sie das erste Mal hier?
Ja, das ist unser erster Besuch hier. Im Mai waren schon der Bürgermeister Jens Krauße und vier andere für vier Tage bei uns zu Gast, als unsere freiwillige Feuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert hat. Jetzt sind wir zu dreizehnt hier. Knapp zwei Drittel unserer Delegation waren schon mal vor 25, 30 Jahren hier, damals noch über den Schüleraustausch.

Wie gefällt es Ihnen denn?
Wir sind überrascht! Es ist überall sehr viel neu gemacht worden. Großharthau ist schön, die Menschen sind nett und freundlich, die Umgebung birgt Überraschungen. Wir haben das Bürgermeisteramt besichtigt, den Kindergarten, die Schulen, das Feuerwehrgebäude und natürlich die Ortsteile. Außerdem waren wir in Dresden, haben die Semperoper, die Frauenkirche und den Zwinger gesehen. In Radeberg waren wir auch und haben Bier verkostet, aber das gab es ja früher schon bei uns zu kaufen, als das hier noch DDR war.

Könnten Sie einen Steckbrief Ihrer Heimatgemeinde abgeben?
Fadd-Dombori hat rund 4 650 Einwohner. Der Ort liegt an einem elf Kilometer langen Nebenarm der Donau, der eine Wasserfläche von 272 Hektar hat. Da kann man angeln, baden, Wassersport treiben, die Temperaturen sind genauso wie am Plattensee, der nur 50 Kilometer entfernt ist. Wir haben eine Schule, einen Kindergarten, Ärzte, Zahnarzt, Kinderarzt. Die Infrastruktur ist modern, alles ist in den vergangenen zehn, 15 Jahren erneuert worden. Bei uns gibt es nur kleinere Betriebe, es werden beispielsweise Speiseöl und Gemüsezubereitungen hergestellt. Wir haben einen Landwirtschaftsbetrieb und die einzige Paprikamühle in Europa, wogetrocknete Schoten mit Steinen zu Pulver gemahlen werden. Außerdem haben wir einen Tiefbaubetrieb und traditionelles Handwerk.

Was wächst auf den Feldern?
Natürlich Paprika, Mais, Weizen, sehr viele Sonnenblumen, Melonen, Gurken, Tomaten. Aus den Sonnenblumen wird bei uns Öl gewonnen, Ketchup allerdings woanders produziert. Inzwischen bauen wir auch Erdbeeren und Himbeeren an, aber fast nur für den Export. Die Früchte sind sehr schmackhaft und enorm groß.

Wie stellen Sie sich die künftigen Kontakte zwischen beiden Gemeinden vor?
Wir haben bei unserem Treffen im Mai schon einen Vorvertrag unterschrieben, im nächsten Jahr unterschreiben wir sicher den Partnerschaftsvertrag. Ich stelle mir vor, dass künftig die Tanzkapelle, der Chor, die Senioren, Sportvereine, Feuerwehr und die Schüler sich gegenseitig besuchen.

Sie sprechen sehr gut deutsch. Wo haben Sie das gelernt?
Deutsch wird bei uns in der Schule unterrichtet. Ich habe es auch in der Schule gelernt und war 1965 drei Wochen über einen Schüleraustausch in Leipzig und der Junge aus Leipzig drei Wochen bei uns zu Hause.
Bürgermeister Jens Krauße (links) führte die Delegation aus Ungarn auch durch das Gemeindeamt.


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 02.09.2003
Es war kein Bilderbuchwetter, aber die Großharthauer ließen sich den Spaß an

anno 1900 nicht nehmen . Anlässlich der 775-Jahrfeier versetzten sie den Schlosspark in Jahrhundertwende-Atmosphäre. Gäste kamen unter anderem aus Ungarn.

THEMA Großharthau feiert
Rendezvous mit der Vergangenheit
Großharthau an einem Tag um viele Jahrzehnte älter / Ein Gaudi, dem viele zum Erfolg verhalfen / Wasserspiele eingeweiht
Immer kommt der Regen im unpassenden Moment. Für ihr Fest zur 775-Jahrfeier hatten ihn sich die Großharthauer bestimmt nicht verdient. Doch zum Glück versöhnte die Sonne zwischen den Regenschauern am Sonntag alle Feierwilligen, die im Volkspark das Rendezvous mit der Vergangenheit suchten.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um Großharthau in die Zeit um 1900 zurückzuversetzen. Matthias und Gabriela Ziegenbalg schlüpften in die Rollen von Prinz Sizzo von Schwarzburg-Rudolstadt und seiner Gemahlin Prinzessin Alexandra von Anhalt-Dessau. Am 22. März 1897 hatten die beiden Großharthau mit einem feierlichen Einzug in Besitz genommen. Im Jahr danach ließen sie den Park im ursprünglichen barocken Stil gestalten. Ein „Sahnehäubchen“ setzten die heutigen Einwohner von Großharthau ihrem Park auf, indem sie am Sonnabend zwei neue Wasserspiele in Betrieb nahmen.
Neben dem Herrscherpaar waren auch dessen Kammerzofen, ein Geistlicher, Napoleon und anderes Militär life dabei. Die ortsansässige Fotografenmeisterin Regine Schneider war mit historischer, aber auch moderner Fototechnik zu Gange. Die Frauen vom Turnverein demonstrierten, wie mühsam zu Uromas Zeiten die Wäsche gewaschen wurde. Auf ihre Kosten kamen auch die Kinder, für die eine Bastelstraße aufgebaut war und sich ein hübsches nostalgisches Karussell drehte. Auch ein zünftiger Trödelmarkt fehlte nicht.
Das Wasser, welches von ganz oben kam, tat nur leider den Kostümen, die zum Teil beim Dresdener Schauspielhaus ausgeborgt waren, nicht gut, denn die langen Kleider der Damen schliffen notgedrungen im Schmutz. (cs)
Feldlager-Atmosphäre mit den „Freunde der Burg e.V. Stolpen“.Die Frauen vom Turnverein zeigten den Besuchern in Großharthau, wie zu Uromas Zeiten gewaschen wurde.Solch ein Gewimmel erlebt das Rittergut Großharthau nicht alle Tage. Prinz Sizzo und Gemahlin kommen an und ziehen alle Blicke auf sich.Wenn das keine Gelegenheit für ein besonderes Fotomotiv ist: Fotografenmeisterin Regine Schneider machte während anno 1900 im Schlosspark Großharthau ein Rendezvous mit der Vergangenheit möglich.


Sächsische Zeitung (Lokales Kamenz ), 02.09.2003
Aus den Parteien

Zeichen für Generationswechsel

36-jähriger Großharthauer ist neuer Chef der SPD in der Lausitz
Region. Jens Krauße aus Großharthau ist am Wochenende zum neuen Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Lausitz, zu dem die Landkreise Bautzen und Kamenz sowie die Stadt Hoyerswerda gehören, gewählt worden.
Der 36-Jährige bekam bei der Wahl anlässlich des Unterbezirksparteitags der Sozialdemokraten in Großharthau 60 von 61 Stimmen. Als Stellvertreter wurden der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Adler aus Radeberg, Robert Fuchs aus Großröhrsdorf und Helga Nicklich aus Hoyerswerda gewählt. Schatzmeisterin ist Hyda Schneider aus Hoyerswerda. Den Vorstand Koplettieren Thomas Delling aus Hoyerswerda, Dr. Cordula Heß aus Radeberg, Otto Görke aus Lauta, Veit Großmann aus Bretnig-Hauswalde, Gabriele Köster aus Kamenz, Irmgard Seidel aus Bautzen und Holger Preische aus Großröhrsdorf.
Jens Krauße, Bürgermeister von Großharthau, war als einziger Kandidat für den Vorsitz angetreten. Seine Vorgängerin, die Bundestagsabgeordnete Barbara Wittig, hatte nicht mehr kandidiert. „Ich bin von mehreren Ortsverbänden angesprochen und nominiert worden“, freute sich der neue Vorsitzende nach der Wahl über das Ergebnis. Er wolle sich in Zukunft innerhalb der SPD stärker für die Lausitz einsetzen, „die Besonderheiten der Region einbringen und ihre Interessen bei Bund und Land einklagen“. Außerdem bezeichnete er seine Wahl als Zeichen für einen Generationswechsel innerhalb des SPD-Unterbezirks. In den kommenden zwei Jahren gelte es, sehr schwierige Aufgaben zu lösen, weil es die teils unterschiedlichen Interessen in den einzelnen Regionen des Unterbezirks zu berücksichtigen und zu bündeln gelte.
Mit absoluter Mehrheit hat der SPD-Wahlparteitag einen Satzungsantrag zur möglichen Bildung von Kreisstrukturen der SPD, entsprechend den Landkreisen, angenommen. Diesen Antrag hatten die Jungsozialisten eingebracht.


Sächsische Zeitung (Lokales Bautzen ), 02.09.2003
Großharthau

775 Jahre sind ein guter Grund zum Feiern. Das dachten sich die Großharthauer am vergangenen Wochenende und luden anlässlich des Ortsjubiläums zu einem großen Fest ein. Die Besucher erlebten eine Zeitreise in das Großharthau um 1900. Unter anderem gab es zu sehen, wie zu Ur-Großmutters Zeiten gewaschen wurde.


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 02.09.2003
Parteien

Großharthauer ist neuer Chef der SPD in der Lausitz
Großharthau. Jens Krauße aus Großharthau ist am Wochenende zum neuen Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Lausitz, zu dem die Landkreise Bautzen und Kamenz sowie die Stadt Hoyerswerda gehören, gewählt worden.
Der 36-Jährige bekam bei der Wahl anlässlich des Unterbezirksparteitags der Sozialdemokraten in Großharthau 60 von 61 Stimmen. Als Stellvertreter wurde der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Adler aus Radeberg gewählt.
Krauße war als einziger Kandidat bei der Wahl angetreten. Seine Vorgängerin, die Bundestagsabgeordnete Barbara Wittig, hatte nicht mehr kandidiert. „Ich bin von mehreren Ortsverbänden angesprochen und nominiert worden“, freute sich der neue Vorsitzende nach der Wahl über das Ergebnis. Er wolle sich in Zukunft innerhalb der SPD stärker für die Lausitz einsetzen, „die Besonderheiten der Region einbringen und ihre Interessen bei Bund und Land einklagen“. Außerdem bezeichnete er seine Wahl als Zeichen für einen Generationswechsel innerhalb des SPD-Unterbezirks. Er freue sich, mit Peter Adler einen erfahrenen Genossen an seiner Seite zu wissen. In den kommenden zwei Jahren gelte es, sehr schwierige Aufgaben zu lösen, weil es die teils unterschiedlichen Interessen in den einzelnen Regionen des Unterbezirks zu berücksichtigen und zu bündeln gelte. Jens Krauße ist Bürgermeister in Großharthau. (hko)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 04.09.2003
Notiert

Pfarrer zeigt Videos
Großharthau. Am Sonntag besucht der ehemalige Pfarrer der Gemeinde Weesenstein Großharthau. Er wird im Festzelt auf der Insel im Volkspark mit Hilfe von Dias und Videos einen Rückblick auf das Hochwasser im August 2002, von dem Weesenstein besonders betroffen war. Seinerzeit halfen Großharthauer bei der Beseitigung der Schäden. Der Kultur- und Heimatverein Großharthau lädt alle Interessierten zu der Veranstaltung ein, bei der Bürgermeister Jens Krauße einige Helfer mit dem Fluthelferorden auszeichnen wird. (SZ)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 05.09.2003
Notiert

Ausstellung auch Sonnabend zu sehen
Großharthau. Auf Grund des sehr großen Interesses an der Austellung zur Ortsgeschichte Großharthau anlässlich der 775-Jahr-Feier ist die Schau nochmals am Sonnabend geöffnet. Sie ist von 13 bis 17 Uhr im Rittergut zu sehen. (SZ)


Sächsische Zeitung (Lokales Bischofswerda ), 06.09.2003
Ortsgeschichte

Hart‘sche Geschichte in vielen Details
Ausstellung zum 775-jährigen Dorfjubiläum kam sehr gut an / Am heutigen Sonnabend noch einmal geöffnet
Die Aufregung hat sich gelegt, das Fest ist gefeiert, im Schlosspark und an anderen Stellen im Dorf ist wieder der Alltag zu Hause. Und trotzdem: Am heutigen Sonnabend können die Großharthauer und ihre Gäste noch einmal Luft anno 1900 oder aus 775 Jahren Dorfgeschichte schnuppern.
Weil zum Jubiläum am vergangenen Wochenende das Interesse so groß war, ist von 13 bis 17 Uhr die Ausstellung „Ortsgeschichte Großharthau“ noch einmal geöffnet. Man findet sie im Rittergut.
Organisiert hat die Schau Steffen Noah, der Chef des Gemeindebauhofes. Irgendwo bei 200 freiwilligen Stunden, die er dafür eingesetzt hat, habe er aufgehört zu zählen. Der leidenschaftliche Hobbyhistoriker verfügt über eines der dicksten Pakete mit Wissen um „harthsche“ Geschichte. (bb/SZass)
Er ist der Macher der Ausstellung: Steffen Noah aus Großharthau – Bauhofleiter und leidenschaftlicher Sammler.Auch das Tischlerhandwerk hatte in Großharthau seine Blütezeit. Alte Schmuckstücke dieser Tradition sind in der Ausstellung im Rittergut ebenfalls zu sehen.Die Ausstellung zur Ortsgeschichte von Großharthau ist am Sonnabend noch einmal zu sehen: Das Schloss. Einst ein Raub der Flammen, später verfallen und abgerissen, war lange Mittel- und I-punkt im Schlosspark-Ensemble. Logisch, dass dieses Stückchen Zeitgeschichte einen breiten Raum in der Ausstellung einnimmt. Alte Fotografien, Ansichtskarten und Baupläne zeugen von der einstigen Schönheit und Komplexität des Kleinods.

Sächsische Zeitung
Samstag, 6. September 2003

Er ist der Macher der Ausstellung: Steffen Noah aus Großharthau – Bauhofleiter und leidenschaftlicher Sammler.

Hart‘sche Geschichte in vielen Details
Ausstellung zum 775-jährigen Dorfjubiläum kam sehr gut an / Am heutigen Sonnabend noch einmal geöffnet
Die Aufregung hat sich gelegt, das Fest ist gefeiert, im Schlosspark und an anderen Stellen im Dorf ist wieder der Alltag zu Hause. Und trotzdem: Am heutigen Sonnabend können die Großharthauer und ihre Gäste noch einmal Luft anno 1900 oder aus 775 Jahren Dorfgeschichte schnuppern.
Weil zum Jubiläum am vergangenen Wochenende das Interesse so groß war, ist von 13 bis 17 Uhr die Ausstellung „Ortsgeschichte Großharthau“ noch einmal geöffnet. Man findet sie im Rittergut.
Organisiert hat die Schau Steffen Noah, der Chef des Gemeindebauhofes. Irgendwo bei 200 freiwilligen Stunden, die er dafür eingesetzt hat, habe er aufgehört zu zählen. Der leidenschaftliche Hobbyhistoriker verfügt über eines der dicksten Pakete mit Wissen um „harthsche“ Geschichte. (bb/SZass)
 
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 am 28.05.2005 schrieb das Mitteilungsblatt zu einem Sponsoring der 2. Mannschaft im Fußball Großharthau

 

 am 04.06.2005 schrieb das Mitteilungsblatt zur Planung der 777-Jahrfeier in Seeligstadt

 

 am 04.06.2005 schrieb der Oberlausitzer Kurier zur 777-Jahrfeier in Seeligstadt

 
 am 18.06.2005 schrieb das Mitteilungsblatt über den Kindergarten  
 am 26.06.2005 schrieb das Mitteilungsblatt zur 777-Jahrfeier von Großharthau  
 am 06.07.2005 schrieb der Wochenkurier zur 777-Jahrfeier von Großharthau  
 am 23.07.2005 schrieb das Mitteilungsblatt zur 777-Jahrfeier von Seeligstadt  
 am 23.07.2005 schrieb das Mitteilungsblatt über die Kindertagesstätte Großharthau  
 am 23.07.2005 schrieb das Mitteilungsblatt über den Schulanfang