Schulprogramm der Grundschule Großharthau
Unser Slogan: Lernen ist wie Brücken bauen und Bäume pflanzen!
Leitfaden der durch alle Bereiche zieht:
Wissen muss wachsen
Unsere Ziele:
- Wir sind eine staatl. Grundschule im ländlichen Raum, in der Kinder aus verschiedenen Orten und Ortsteilen gut miteinander lernen.
- Unsere Umgebung ist von einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt (Feuchtbiotop) besiedelt, die wir erkunden, achten und schützen wollen.
- Im Unterricht werden der Situation und dem zu vermittelnden Lehrstoff entsprechende Lernformen genutzt, um möglichst viele Schüler zu erreichen, sie zu fordern und zu fördern.
- Die Erziehung zur Selbsttätigkeit und Selbständigkeit wird angestrebt (Einsatz verschiedener Lernformen und Medien).
- Erfahrungsaustausch und Teamarbeit der Kolleginnen wollen wir noch stärker praktizieren. Über den Unterricht hinaus bereichern viele Aktivitäten und Ganztagsangebote unser Schulleben. Traditionen werden gepflegt.
- Die Zusammenarbeit mit den Eltern, Kindergärten, Schulhorten, dem Schulträger und der Öffentlichkeit soll weiter ausgebaut und aktiviert werden.
Das Schulprogramm gliedert sich in 3 Bereiche
| Unterricht | Schulleben | Arbeit mit der Öffentlichkeit |
Unterricht
Im Mittelpunkt stehen Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung und Wertorientierung.
Was wollen wir? Was ist uns wichtig?
- Lernbereitschaft und Lernfreude entwickeln
- Analyse und Lernbegleitung im Vorschuljahr und ab 1.Schultag sichern
- Förderung aller Schüler (Leistungsschwache u.-starke)
- anwendungsbereites Grundwissen für weiterführende Schulen schaffen
- Lernstrategien entwickeln
- Talente und Begabungen fördern
- interessant, fachübergreifend und fächerverbindend, wissenschaftlich, realitätsbezogen und Selbständigkeit fördernd unterrichten (siehe Anlage 1)
- problemhafter Unterricht (Sachverhalte aus Umwelt und Leben aufgreifen)
- Einsatz vielfältiger Unterrichts- u. Lernformen (Partner- u. Gruppenarbeit, Werkstatt- und Freiarbeit, Projekte, Exkursionen)
- Lernformen zum Beobachten und Analysieren der Schüler finden, um auf Stärken und Schwächen besser eingehen zu können
- differenziertes Arbeiten ( jedem die Möglichkeit geben, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln)
- Entwicklung der Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern und der Schüler untereinander (Lese- u. Schreibkonferenzen, Einzelgespräche)
- Entwicklung der Lesekompetenz (Interesse am Lesen durch Besuche in der Bibliothek, Buchvorstellungen u. – lesungen, Lesewettbewerbe, Erarbeitung von Miniprojekten zu verschiedenen Pflanzen und Tieren unserer Umgebung )
- Umgang mit verschiedenen Medien lernen (wie Presse, Fachliteratur, Filme, PC)
- zunehmende Bedeutung des Umgangs mit dem Computer-> Schüler eignen sich elementare Bedienfertigkeiten durch vielfältige Übungen an
- Werte vermitteln (höflicher Umgang, Achten der eigenen Sachen und des Eigentums anderer)
- Suchtprävention
Wodurch erreichen wir es?
- verstärktes Beobachten und Analysieren des Entwicklungsstandes der Kinder (Schulanfänger) ( siehe Anlage 2 )
- Lernformen zum Beobachten der Kinder finden
- gute Zusammenarbeit und das Einbeziehen mit den Eltern ausbauen, konsequentes Vorgehen bei Unvollständigkeit der Arbeitsmittel und Nichtanfertigung der Hausaufgaben durch alle Fachlehrer
- regelmäßige Fortbildung aller Kolleginnen (Schilf, regional, SL-FO, Päd.Tage, SALF usw. (siehe Anlage 3)
- Zielvereinbarungsgespräche mit allen Kolleginnen
- Hospitationen
- Erfahrungsaustausch mit Kollegen anderer Schulen (durch Kontakte, Grundschultage, gemeinsame Projekte und Exkursionen, Wanderfahrten)
- Hilfe und Unterstützung seitens der Mitarbeiter des SBA (Schulaufsicht) annehmen
- noch stärkere Einbeziehung von Bürgern in die schulische und außerschulische Bildung und Erziehung
- mehr Interesse und Verantwortung Außenstehender für unsere Kinder wecken
- Ansehen der Schule stärken (guten Unterricht, vielfältige Angebote, gute Zusammenarbeit)
- Fortführen der Zusammenarbeit mit dem Schulträger, gesellschaftl. Kräften, Vereinen und Unternehmen
- Umgangsformen wie Grüßen, Bitten, Danken, Entschuldigen gegenüber Erwachsenen und auch untereinander praktizieren
- über gesunde Lebensweise informieren; in Projekten praktizieren und durch die GTA-Angebote nutzen.
Schulleben
Freizeitangebote
- aktive Teilnahme in Arbeitsgemeinschaften unserer Schule (für eine sinnvolle Freizeitgestaltung)
- Unterstützung der Arbeitsgemeinschaften
- AG Englisch
- AG Sport
- AG Kegeln
- AG Holzarbeiten
- AG Brandschutz
- AG Kochen und Backen
- AG Chor
- AG Line Dance
- Ausstellen der Ergebnisse (Gemeindeverwaltung, Schule, Arztpraxen, Schaufenster vorn Gewerbetreibenden)
- Auftritte zu Feiern und Festen
- Teilnahme an Ausscheiden und Wettkämpfen
Eltern
- Zusammenarbeit mit den Eltern pflegen
- mit Inhalten und Zielen der Bildung und Erziehung bekannt machen (Schulprogramm)
- als Partner zur Umsetzung der Ziele gewinnen
- in die Vorbereitung und Umsetzung von schulischen Höhepunkten einbeziehen (wie Projekte, Exkursionen, Tag der offenen Tür, Wanderfahrten, Feste u.a.)
- Leistungsvergleiche und Wettkämpfe organisieren bzw. sich daran beteiligen (z.B. Völkerball, Schwimmen, Talentwettbewerb in Musik und Kunst, LV der Jungen Brandschutzhelfer)
Feste, Feiern, Traditionen:
- Pflegen von Traditionen (Programme für Eltern, Großeltern und Senioren, zur Schuleingangsfeier, jährliches Schulabschlussfest für alle Schüler der Schule, Theaterfahrten, Lern- und Spielnachmittage für Schulanfänger)
- Feste und Feiern werden geplant, organisiert und durchgeführt (Sportfeste, Herbstfeste, Weihnachtsfeier, Hexen bauen, Schulabschlussfest u.a.)
Arbeit mit der Öffentlichkeit:
Kindergärten
- Zusammenarbeit mit den Kindergärten, die im Schulbezirk liegen, qualitativ weiterentwickeln und pflegen (siehe Anlage 2)
- Spiel- und Lernnachmittage für Schulanfänger zum Kennen lernen organisieren
- Zukünftige Erstklässler besuchen die 1. Klasse in der Schule
- Schulaufnahmediagnostik in der Schule
-
Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Kindergärten
- ständiger Kontakt
- gegenseitige Unterstützung
- Umsetzung eines Konzepts mit den KITA zur verbesserten Schuleingangsphase
- Kooperationsverträge mit Leben erfüllen
- Aushänge über aktuelle Veranstaltungen
Vereine
- Schnuppernachmittage
- Unterstützen bei Vereinsfesten (Plakate, Aushänge, Ausgestalten von
- Räumlichkeiten z.B. mit gebastelten Schmuck)
- Zusammenarbeit mit Sportvereinen (Fußball, Schach, Reiten)
- Absicherung von Schülertransporten zu den Wettkämpfen
Gaststätten
- Hotel „Kyffhäuser“ als Veranstaltungsort für Schulveranstaltungen (Schuleingangsfeiern, Dankeschönveranstaltungen für Eltern, Programm für Senioren)
- Unterstützung (Sponsoring) bei Projekten
Gewerbetreibende
- Hilfe und Unterstützung bei Projekten
- Besuch bei ansässigen Betrieben (Handwerkern)
- Besuch beim Tierarzt
Medien
- Presseveröffentlichungen (über Erfolge, Projekte, Veranstaltungen)
- Bekanntmachung der Schule durch Homepage bzw. Internetseite unserer Gemeinde
- Zusammenarbeit mit den Redakteuren des „Großharthauer Spatz“ und der “Sächsischen Zeitung“
