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Schmiedefeld

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Schmiedefeld ist ein schöner idyllischer Ort. Schmiedefeld ist zwar von seiner Einwohnerzahl her der Kleinste Ort in unserer Gemeindeverwaltung, aber hat viele schöne Dinge zu bieten. Von Schmiedefelds Kapellenberg aus, hat man eine sehr schöne Sicht in das Umland. Beispielsweise kann man das benachbarte Stolpen sehen und hat einen wunderschönen Blick über einen Teil des Dorfes. Schmiedefeld ist mit seinen 455 Einwohnern (Stand 20.06.2001) zwar das mit Einwohnern am wenigsten besiedelte Dorf der Gemeindeverwaltung, aber steht von der Fläche her gesehen mit 660 ha noch vor dem kleinsten Ort Bühlau. 

  Geschichte

Im Jahre 1221 wurde der Ort Schmiedefeld erstmalig urkundlich erwähnt. Geschichtlich gesehen ist das Dorf sicher sehr viel älter. Die Wesenitz verleiht dem Ort durch das wunderschöne Tal ein ganz besonderes Gepräge. Schmiedefeld soll seinen Namen von einer Schmiede haben, die vor Erbauung des Dorfes im Feld an der Landstraße, der heutigen B 6, gestanden hat.
Der Ortsname ist bis auf einige kleine Abweichungen immer der selbe gewesen, nicht aber die Schreibweise: 1221 Smydivelt, 1222 Smidefeld, 1262 Smedefelt, 1354 Smydfelt, 1480 Smedfelt, 1538 Smydefelt, später Schmitfeld und heute Schmiedefeld.
Im Norden führt die schon seit altersher bestehende Fernverbindung Hamburg - Breslau, heute B 6, am Ort vorbei: Diese Verkehrsanbindung trug entscheidend dazu bei, dass Schmiedefeld auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Das an der Landstraße gelegene Gasthaus "Dürrer Fuchs" war bis zur Eröffnung der Eisenbahnstrecke im Jahre 1846 ein stark besuchtes Einkehrhaus. Persönlichkeiten wie Kaiser Napoleon oder Zar Alexander von Rußland übernachteten in diesem Haus. 1727 kam wegen Verlegung der Budissiner Poststraße die Poststation von Großharthau nach Schmiedefeld. Nach Eröffnung der Eisenbahnlinie wurden die Personenposten eingestellt und die Poststation aufgelöst. Bis 1945 war das Postgut das größte Bauerngut im Ort. Der im Nordosten liegende Kapellenberg (323 Meter) prägt schon immer den Ort, von ihm richtet sich der Blick auf die Burg Stolpen und ihre Umgebung. In vorreformatorischer Zeit stand da oben ein Kirchlein, das dem vorrüberziehenden Wanderer Gelegenheit bieten sollte, seinen religiösen Bedürfnissen nachzukommen. Mit der Zeit verfiel das kleine Gotteshaus und wurde schließlich abgebrochen. Spaziergängern gibt der Berg heute noch Erholung und schöne Aussicht.
Schmiedefeld hatte bereits 1354 eine Kirche. Die alte Ortskirche wurde am 12. Mai 1813 beim Kampf zwischen Russen und Franzosen in Brand geschossen, desgleichen die Pfarre. Gottesdienste fanden zunächst in der Kirche zu Harthau statt, seit 1815 im Saal des neuen "Erbgerichtes". Ein Neubau der Kirche erfolgte 1816-1818, die Kirchweihe war im Oktober 1818. 

  Vereine

 

Kultur- und Sportverein Schmiedefeld e.V.

Vereinsvorsitzender:                                                                                                Herr Volker Trän, Mittelweg 16 A, 01909 Schmiedefeld,
Tel. (03 59 54) 52294

gegründet am 11.02.1992

z.Zt.45 Vereinsmitglieder, auch aus anderen Ortsteilen

Vereinsstruktur:
Sport: Fußball als Volkssport, Kegeln, Volleyball
Kultur: Kinderveranstaltungen, Dorffeste
Veranstaltungen für Jung und Alt

Traditionen:
 Fußballturnier, Doppelkopfturnier, Kinderfasching, Seniorenveranstaltungen, Nikolausfest, Sonnenwendfeuer u.a.

 

Verein der Kleintierzüchter Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Vereinsvorsitzender: Herr Lutz Nitzsche
Mittelweg 4, 01909 Schmiedefeld,
Tel. (03 59 54) 5 00 50

Zur Internetseite
Verein "PFOTENFREUNDE" e.V.

Vereinsvorsitzender: Herr Dirk Hantschack
Friedersdorfer Siedlung 10, 01896 Pulsnitz,
Tel. (01573) 20 60 052

dirk.hantschack@gmx.de

Zur Internetseite

Antennengemeinschaft Schmiedefeld e.V.

Vereinsvorsitzender: Herr Bernd Wagner
Kapellenweg 7, 01909 Schmiedefeld,
Tel. (03 59 54) 5 05 55