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Lage
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Karte
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Fadd-Dombori ist ein wunderschöner Ort inmitten des Komitat´s Tolna. Das Komitat Tolna liegt etwas südlich vom Ballaton (Plattensee) und hat sehr sehr viel zu bieten. Nicht nur die einmalige Natur ist einen Besuch wert. Auch die berühmten ungarischen Weinanbaugebiete, die Thermal- und Heilbäder, der Wassersport, die Museen und Kunstgalerien und die große Artenvielfalt des Tierreiches machen dieses Gebiet einfach zu einem Muss! Besonders stolz sind die Ungarn dort auch auf ihre Pferde und auf die unbeschwerte dortige Landschaft. Die Einwohner unser Partnergemeinde haben und mit offenen Armen empfangen und uns den Aufenthalt so schön wie möglich gemacht. Fadd-Dombori ist ein Ort Ungarns, wo Gastfreundschaft nicht nur "großgeschrieben" wird, sondern wo der Gast auch so behandelt wird. Die Zeit in Fadd-Dombori war wunderschön und wir freuen uns auf zukünftige Besuche und eine gute Zusammenarbeit in der näheren Zukunft.
Aktivitäten
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Bilder vom Besuch
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Mai 2003 – Antrittsbesuch in Fadd Dombori
Hilfestellungen bei EU-Beitritt herzlich angenommen
Vom 1. bis zum 4. Mai besuchte eine sechsköpfige Großharthauer Delegation unsere ungarische Partnergemeinde zum ersten Mal, um den Partnerschaftsvertrag zu unterzeichnen und gleichzeitig Gast zum 110-jährigen Feuerwehr-Jubiläum zu sein. Gemeinsam mit Bürgermeister Jens Krauße hatten sich auf den langen Weg gemacht: zwei Gemeinderäte, ein Vertreter der heimischen Wirtschaft, Jenö Hodonyi (gleichzeitig auch Dolmetscher), die Leiterin unserer Grundschule Gisela Müller, Holger Gottlöber als Vertreter der FFw.
Nach unserer Ankunft in Fadd-Dombori wurden wir vom ungarischen Bürgermeister Antol Kocsner empfangen und anschließend in unser Quartier, einem Ferienhaus des ungarischen Verteidigungsministeriums, gebracht.
Am Freitag ging es dann gemeinsam mit den anderen Gästen (außer uns waren noch Siebenbürgen aus Rumänien und eine deutsche Kapelle zu Gast) nach Budapest, um das Parlament zu besichtigen und die Stadt kennen zu lernen.
Am Sonnabend Vormittag besichtigten wir unter anderem den Kindergarten, Grund- und Mittelschule sowie die Sporthalle, welche allesamt in einem guten Zustand sind. Anschließend trafen wir uns mit dem Gemeinderat. Gemeinsam wurde an der Kirche im Ortszentrum ein Baum „der Freundschaft" gepflanzt. Danach ging es zur festlichen Sitzung. Beide Bürgermeister hielten ein
Statement, bei dem der Wunsch nach einer aktiven Partnerschaft geäußert wurde. Nach anfänglicher Zurückhaltung wuchs rasch das Interesse an deutscher Kommunalpolitik. Natürlich hatten wir verschiedene Prospekte und unsere Heimatzeitung „Großharthauer Spatz" mit im Gepäck, um unsere Gemeinde vorzustellen. Es gab viele Fragen an diesem Nachmittag. Schwerpunkt der Diskussion war natürlich der Beitritt des Landes zur EU und den damit verbundenen Fördermöglichkeiten.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Feuerwehr-Jubiläums. Hoher Besuch hatte sich in der Gemeinde angekündigt, so z. B. die ungarische Sozialministerin sowie der Verteidigungsminister. Unserer Delegation wurde die große Ehre zuteil, vor der Fahnenweihe eine Schleife an diese zu binden. Nach diesem offiziellen Ereignis ging es gemeinsam zur Fahnenweihe in die Kirche.
Fazit: Schwerpunkte der Zusammenarbeit sollen künftig der Schüleraustausch sowie die Hilfe und Unterstützung beim Beitritt in die EU sein.
Bürgermeister Jens Krauße
August 2003 – “Besuch in Großharthau
Lieber Besuch aus Fadd-Dombori
Vom 27. bis 31. August war eine 16-köpfige Delegation aus unserer Partnergemeinde Fadd-Dombori, darunter der Bürgermeister und Gemeinderäte, das erste Mal zu Gast. Wir hatten ein anspruchsvolles wie interessantes Programm für unsere Gäste zusammengestellt -ob Baumpflanzung am Gemeindeamt, Festkonzert in unserer Kirche, eine Fahrt nach Dresden oder die Betriebsbesichtigung in der Radeberger Brauerei. Die gemeinsame Sitzung beider Gemeindeparlamente war ein weiterer Höhepunkt des beiderseitigen Kennenlernens. Eine gute Gelegenheit, auch so manches kommunale Problem auszutauschen - dank der ausgezeichneten deutschen Sprachkenntnisse des ungarischen Bürgermeisters kein Problem. Am Freitag wurden kommunale Objekte in Großharthau und in den Ortsteilen besichtigt. Mit dem Kremser ging es bei herrlichem Sonnenschein über's Land. Überrascht war man von der Vielfalt des innerörtlichen Lebens und der regen Bautätigkeit in der Gemeinde. Interessant war natürlich auch die Besichtigung eines Landwirtschaftsbetriebes. Fragen zur EU-Agrarpolitik wurden kompetent beantwortet. Freundlicherweise hatte sich der stellv. Amtsleiter des Landwirtschaftsamtes Löbau und Kreisrat Reiner Koch aus Großharthau der Betreuung unserer Gäste an diesem Tage angenommen.
Durch die private Unterbringung bei Gasteltern haben sich natürlich persönliche Freundschaften entwickelt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Gasteltern und den zwei Dolmetschern, Jenö Hordonyi und Pal Pluhar, recht herzlich bedanken. Unsere ungarischen Gäste sind mit den besten Erinnerungen wieder nach Hause gefahren und haben für das nächste Jahr dem Großharthauer Gemeinderat zu einem Gegenbesuch eingeladen.
Bürgermeister Jens Krauße
Links
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